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2019

Eine weitere Zeitung ist auf uns aufmerksam geworden: Pünktlich zum ersten Advent am 1. Dezember ist ein Artikel über Jan und die Lippische Palme in der Welt am Sonntag erschienen. Das unterhaltsame Interview hat Jan mit Frank Lorentz geführt.

 

Bild: Ralf Meier

An den beiden letzten Novembertagen haben wir den Grünkohl geerntet. Im Durchschnitt sind die Pflanzen in diesem Jahr auf eine Größe von 1,20m herangewachsen, welches vor allem an der Trockenheit lag. Bei einer besseren Witterung während der Wachstumsphase können die Palme 1,60- 1,80 m hoch werden.

Aufgrund dieser Höhe können die Pflanzen nicht maschinell geerntet werden, sodass Familie und Freunde bei der Beerntung geholfen haben.

 

Früh morgens kamen trotz frostiger Temperaturen einige Leute, um mit der Ernte per Hand zu beginnen. Als beste Technik stellte sich heraus, dass man mit den Händen einen Trichter über der Pflanze bildet und so herunterdrückend die Blätter abstreift. Die Blätter werden dann mit der Hand verlesen, gelbe Blätter werden entfernt, die guten gesammelt.

Zur Motivation bei dem kalten Wetter und zur Unterstützung bei der Ernte besuchte uns am Freitagvormittag Gisbert Grünkohl! Der menschliche Grünkohl fühlte sich zwischen seinen Artgenossen sehr wohl. Hinter Gisbert Grünkohl verbirgt sich der Künstler Jan-Philip Scheibe in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Swaantje Güntzel, die an einem Projekt über Grünkohl arbeiten.

 

Samstagnachtmittag war das ca. 2 ha große Grünkohlfeld dank der vielen Helfer abgeerntet. Die Blätter der Lippischen Palme wurden direkt im Anschluss zu unserem Verarbeiter nach Lage gebracht, um dort gewaschen, zerkleinert, blanchiert und in die bekannten Gläser gefüllt zu werden.

Die diesjährige Ernte wird es schon bald in den bekannten Verkaufsstellen geben.

Ende Oktober wurde das schöne Kalletal von einer eisigen Frostschicht überzogen. Auch der Grünkohl trug ein weißes Gewand am frühen Morgen. Aber die kalten Temperaturen haben uns natürlich nicht abgehalten dem Kohl auf dem Feld einen Besuch abzustatten.

In der aufgehenden Sonne glitzerten die Eiskristalle und ein wunderschönes Panorama konnte vor der Waldkante bestaunt werden.

Ein Bild mit Sonnenaufgang findet ihr in der durchlaufenden Bildergalerie oben auf der Seite.

Die Grünkohlpflanzen sind mittlerweile 1,00 m bis 1,20 m hoch gewachsen. Dass sie im letzten Jahr größer waren, liegt am diesjährigen späteren Einpflanzen.

Mitte November soll die nächste Ernte stattfinden.

 

Auf den Frost hätten wir gar nicht warten brauchen mit der Ernte, denn da die Lippische Palme von Natur aus kaum Bitterstoffe in sich trägt, ist es im Gegensatz zu anderen Grünkohlplanzen nicht notwendig, dass diese durch Frost verringert werden. Insgesamt hat die Lippische Palme einen milderen Geschmack, was unter anderem ihre Besonderheit ausmacht.

 

Habt ihr dieses Jahr schon Grünkohl gegessen? Das Wetter läd nun geradzu dazu ein. Leckere Rezepte findet ihr in unserer Rubrik: Rezepte.

 

 

Im Oktober ist unsere Lippische Palme in einigen Zeitungen vorgestellt worden. Sie wurde zum einen vom Stern in der Ausgabe vom 24.10.2019 unter der Rubrik "Herbstlich Willkommen" neben Rotwein und Hähnchen aufgetischt.

 

Außerdem gab es einen Atikel vom 22.10.2019 im Westfalen Blatt unter dem Titel "Die Rückkehr der Lippischen Palme".

 

Am 03. November erschien Jan mit dem Grünkohl sogar in der Bild-Zeitung: "Biobauer Jan rettet die Lippische Palme".

 

Nachdem das Feld vorbereitet ist, kann die Pflanzmaschine losrollen. Die Pflanzen werden dazu in einer Vorrichtung aufbewahrt und müssen von Hand in ein Rondell gelegt werden. Aus diesem Rondell werden sie von der Maschine einzeln in die Erde gesetzt. Bei dieser Arbeit kann der Treckerfahrer nur sehr langsam fahren. Trotz der hohen Mechanisierung ist viel Nacharbeit notwendig, da es vorkommen kann, dass Pflanzen verkehrt herum in die Erde gesetzt werden.


Anfang Juli 2019 begann der neue Grünkohlanbau. Auf dieser Fläche stand zuvor eine Gründüngung in Form eines Erbsen-Bohnen-Gemisches, welches zuerst abgemäht und anschließend untergepflügt wurde. In der biologischen Landwirtschaft werden solche Zwischenfrüchte häufig genutzt, um den Boden auf natürliche Weise mit Nährstoffen, insbesondere mit Stickstoff, anzureichern. Somit haben die jungen Kohlpflanzen, die gepflanzt werden sollen, gute Voraussetzungen, um sich hervorragend zu entwickeln.

Die Fläche wurde nach dem Pflügen mit der Scheibenegge bearbeitet, um die Erde aufzulockern. anschließend konnten wir mit der Pflanzmaschine starten. Die Pflanzen wurden mit unserem Saatgut von einer Gärtnerei aufgezogen und anschließend zu uns geliefert.

Im Mai haben wir ein paar Schoten geerntet, um neues Saatgut zu bekommen. Die Samen sind rundlich und braun. Sie messen ca. 1mm im Durchmesser. Die Samen können in Anzuchttöpfchen herangezogen werden. Sobald die kleinen Pflänzchen eine gewisse Größe und Stärke haben, werden sie großflächig auf dem Feld eingepflanzt. Zu Beginn der Wachstumsphase ist ein kalkhaltiger Boden von Vorteil. Außerdem ist der Nährstoff Stickstoff essentiell für ein gutes Wachstum der Pflanzen. Wir planen eine Gründungung auf dem Feld, bevor der Grünkohl gepflanzt wird, um ausreichend Stickstoff für seine Entwicklung vorzuhalten.

 

 

 

Im April sind unsere Grünkohlplanzen in voller Blütenpracht. Die Pflanzenköpfe haben einen richtigen Schuss in die Höhe gemacht. Die gelben Blüten erinnern an Rapsblüten. Dies ist kein Zufall, denn die Pflanzen sind miteinander verwandt und beide zählen zu den Kreuzblütern.

Nach der Blüte können wir neues Saatgut ernten.

 

 

 

 

Wir haben im letzten jahr ein paar Pflanzen ausgewählt, um neues Saatgut zu produzieren. Diese besonders schönen Exemplare stehen nun auf einem extra Feld und können weiter wachsen. Die ersten Knospen sind bereits vorhanden, wie es in der Mitte des linken Bildes zu sehen ist.

 

Nach der Blüte gibt die Pflanze Samen ab, wodurch wir neues Saatgut produzieren können.

 

 

Die Palmen haben den Schnee abgeschüttelt und wachsen nun weiter. Im März hat die Windmühle Fissenknick in Horn Bad Meienberg unsere Lippische Palme im Angebot. Im regionalen 3 Gang-Menü findet ihr unseren Grünkohl in Form einer leckeren Quiche auf der Karte. Eine weitere kreative Art die Lippische Palme zu genießen, bis die Grünkohlzeit für den Sommer eine Pause einlegt.

Der Januar beschert uns das perfekte Grünkohl-Wetter!

Bei uns liegt immer mal wieder etwas Schnee und die Temperaturen sinken unter 0 Grad. Dem Kohl auf dem Feld macht das Wetter nichts aus. Bei vielen unserer Verkaufsstellen haben wir eingepflanzte Palmen stehen, diese benötigen bei den frostigen Temperaturen etwas mehr Schutz.

 

Am 19. Januar wurde unsere Lippische Palme beim Grünkohlessen in Lüdenhausen im Lindenkrug verköstigt und traf auf große Begeisterung bei den Gästen.


2018

Mitte Dezember wird es bei uns langsam weihnachtlich. Wir haben eine tolle Alternative zum Weihnachtsbaum gefunden: Den Weihnachtskohl! Ein paar unserer Palmen haben wir mit Weihnachtskugeln geschmückt. Die Pflanzen findet ihr jetzt auch an vielen Verkaufsstellen, sodass ihr die Palmen live begutachten könnt.

 

Grünkohl und vegetarisch? Passt das zusammen? ABER KLAR!!! Bei Vera Veggie in Detmold könnt ihr euch davon überzeugen. Es werden leckere Grünkohlgerichte serviert mit unserer Lippischen Palme.

 

Am 20. November hat es zum ersten Mal in diesem Jahr bei uns geschneit. Die Lippische Palmen stimmen sich nun mit einer kleinen Schneehaube auf den Winter ein.

Im November haben wir unsere zweite Ernte durchgeführt, sodass die Grünkohl-Saison nun so richtig starten kann. Allerdings haben wir einen Teil des Grünkohls stehen lassen. Damit können wir zum einen frischen Kohl an die Gastronomie liefern und zum anderen einige Pflanzen für die Saatgutvermehrung nutzen.

Im Restaurant "Stadtlicht" in Lemgo am Marktplatz könnt ihr in diesen Wochen unseren Grünkohl auf der Wochenkarte finden und genießen. Das Foto zeigt das Gericht "Lippe modern" der Woche 19.11.-25.11., eine tolle und moderne Interpretation der Lippischen Palme.

 

Wir sind in der Zeitung! Die Lippische Landeszeitung berichtete in einem Artikel über unser Grünkohl-Projekt. Jan erklärt in dem Interview, wie es zum Anbau der Lippischen Palme kam und wie ihr Weg vom Feld bis ins Glas aussieht. Den gesamten Artikel dazu findet ihr hier:

https://www.lz.de/lippe/kalletal/22279853_Lippische-Palme-Kalletaler-Jungbauer-setzt-auf-alte-Gruenkohlsorte.html

Die Palmen sind in den letzten Wochen noch einmal gewachsen, sodass die größten Pflanzen mittlerweile ca. 160 cm hoch sind. Außerdem kann seit Oktober unser Grünkohl in verschiedenen Hofläden und Geschäften erworben werden. Wo ihr die Grünkohlgläser überall kaufen könnt, fiindet ihr in unserer Rubrik "Grünkohl kaufen". Für Ende Oktober/ Anfang November ist die nächste Ernte geplant.

 

Nach der Ernte ist die Arbeit nicht vorbei. Im September sind unsere Etiketten auf die Gläser geklebt worden, wodurch wir endlich unser fertiges Produkt in den Händen halten können. Wir bieten lokalen Anbietern unsere Lippische Palme zur Vermarktung an, damit wir euch endlich von unserem leckeren Produkt überzeugen können. Außerdem wird die Lippische Palme beim Fest des LWL-Freilichtmuseums in Detmold am 01. & 02.09. angeboten.

 

Im August hat der Grünkohl bereits eine große Blattmasse gebildet, sodass er geerntet wird. Der Grünkohl kann mehrmals im Jahr geerntet werden. Der Mythos vom Frost vor der Ernte hält sich stetig, ist jedoch nicht notwendig. Durch den Frost sollen Bitterstoffe aus dem Kohl verschwinden. Die Lippische Palme hat jedoch einen so milden Geschmack, dass man nicht auf den Frost warten muss, um sie genießen zu können. Aus diesem Grund haben wir die Erste Ernte durchgeführt und zu unserem Geschäftspartner zum Kleinschneiden und Einkochen gebracht.

 

Trotz der anhaltenden Trockenheit im Juli wächst der Grünkohl weiterhin normal. Er gewinnt an Höhe, untere Blätter wirft er nach und nach ab, sodass die Palmenform noch stärker zu sehen ist.

Der Juni war ein sehr trockener Monat. Trotz des wenigen Regens wächst der Bio-Grünkohl gut. Man kann bereits die Palmenform erkennen: Der Stil hat eine lila-Färbung und die gekräuselten Blätter wachsen palmenartig am oberen Ende.

 

Im Mai gebinnt der Anbau der Lippischen Palme in Kooperation mit dem Freilichtmuseum. Auf einer Fläche von 2 Hektar werden die Jungpflanzen angebaut. Dieser Prozess benötigt viel Handarbeit, die aber durch eine Pflanzmaschine erleichtert


2016/2017

 

 

 

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold sucht nach Saatgut der Lippischen Palme aus der Region zum Erhalt von alten Grünkohlsorte. Jan und sein Opa schicken Saatgut ein, die Lippische Palme wird in Detmold weiter vermehrt.